Griechenland vor dem Staatsbankrott

Geschreiben von adminaufApr 30, 2010 in Krise |

Die Weltwirtschaftskrise hat für einigen Trubel gesorgt, um es leicht untertrieben auszudrücken. Ausgelöst von mehr als unvernünftigen Immobiliengeschäften in den USA, zog sie durch die weltweit durch Kredite verknüpften Banken über die ganze Welt und traf auch die europäischen Staaten hart, besonders die Isländer, welche kurz vorm Staatsbankrott standen.

Die gleichen Sorgen macht inzwischen Griechenland. Auch die Griechen stehen mit einem Bein vor dem Staatsbankrott, doch liegt hier die Situation für Europa anders. So ist Island nicht Teil der Eurozone und hatte durch die Weltwirtschaftskrise mit der Abwertung der eigenen Währung, der Isländischen Krone zu kämpfen, aber der Euro blieb im Gegenzug stabil.

Anders sähe dies bei einer Staatspleite der Griechen aus. Als Mitglied der Eurozone könnten sie die Währung entschieden schwächen. Aus diesem Grund hat die EU zusammen mit dem Internationalen Währungsfond ein Paket von 30 Mrd. Euro in Form von Krediten geschnürt, welches Griechenland wieder auf die Beine helfen soll.

Doch das Paket ist an eine Reihe von Bedingungen verknüpft, wobei die europäischen Staaten sich noch nicht sicher sind, ob diese Bedingungen auch erfüllt werden. Denn die griechische Bevölkerung läuft schon seit längerem gegen die Sparpläne der Regierung Sturm.

Dabei wird auch nicht gesehen, dass das Problem der Griechen hausgemacht ist, mit einen überholten Steuersystem und dem Ausnutzen von öffentlichen Stellen, die als leichte Art, sein Geld zu verdienen, angesehen werden. Quasi in einer Form, als wären die ganzen Beamtenwitze, die sich in Deutschland immer noch großer Beliebtheit erfreuen, Realität geworden.

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