Private Krankenkasse: Ehefrauen und -männer richtig mitversichern

Jeder in Deutschland lebende Mensch ist zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichtet. Dabei haben die gesetzliche und private Krankenkasse ihre Vor- und Nachteile. Für Selbstständige und Arbeitnehmer mit einem hohen Einkommen lohnt sich die PKV. Familienmitglieder sind jedoch nicht in dem Versicherungsschutz enthalten und müssen eigene Beiträge bezahlen. Im Tarif-Dschungel ist es für Verbraucher schwer, den Durchblick zu erhalten, daher helfen Ihnen die folgenden Hinweise, die richtige Familienversicherung zu finden.

Wege zur Familienversicherung

Wer seine Familie mitversichern möchte, hat es in der gesetzlichen Krankenkasse leichter als in der PKV. Während die gesetzlichen Kassen für Ehepartner und Kinder unter bestimmten Voraussetzungen einen kostenlosen Versicherungsschutz erhalten, müssen Sie für den Ehepartner und Kinder Versicherungsbeiträge zahlen. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach dem Gehalt des Ehepartners sowie den Vorerkrankungen. Je nach Risikoeinstufung der Vorerkrankungen ist auch eine Absage der PKV möglich. Außerdem lohnt sie sich nicht für Familien, in denen ein Partner der Hauptverdiener ist. Erhält der mitversicherte Ehepartner einen Gehalt bis 365 beziehungsweise 400 Euro sollten Sie sich für die gesetzliche Krankenkasse entscheiden.

Versicherungsschutz zu Beginn festlegen

Einer der Vorteile der PKV ist die freie Entscheidungswahl, denn Versicherte legen zum Vertragsabschluss fest, welche Leistungen in dem Versicherungsschutz enthalten sein sollen. Dies ist ebenso für Familienmitglieder der Fall. Allerdings sollten sich PKV-Versicherte auf steigende Krankenkassenbeiträge einstellen. Schließlich beginnen Sie bereits in jungen Jahren den Versicherungsschutz ab dem Rentenalter abzusichern. Wer sich dagegen entscheidet, muss mit weniger Leistungen der Kasse und einer Rückstufung in schlechtere Tarife im Alter rechnen.

Teure Krankenversicherung für Familien

Während sich eine private Krankenversicherung für Selbstständige in einigen Fällen lohnt, sieht es bei der Familienversicherung anders aus. Besonders bei einem oder mehreren Kindern wird der Versicherungsschutz schnell kostspielig. Aus diesem Grund ist ein Vergleich zwischen den Anbietern der PKV und den gesetzlichen Kassen ratsam. Dabei sollten Sie bedenken, dass ein Wechsel langfristige Auswirkungen hat. Familien, die trotz hoher Selbstbeteiligungen finanziell abgesichert sind, bleiben bei der Privaten, andernfalls lohnt es sich, Ehepartner und Kinder in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern.

Bild: panthermedia.net kurhan

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